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Branded Content: Weller Media und Seeding Alliance vereinbaren strategische Partnerschaft

Native Advertising als ein optimales Vehikel für Branded Content

Kunden von Weller Media und Partnern aus dem Netzwerk können ab sofort ihre digitalen Advertorials über den Native-Advertising-Anbieter Seeding Alliance verbreiten. Die Vereinbarung umfasst die Integration und Distribution von Branded Content über die bei Seeding Alliance angebundenen Publisher.

Seeding Alliance ist ein Pionier für Native Advertising in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zu den ersten, die es ermöglicht haben, dass Content und Content-Kampagnen als gekennzeichnete Werbung, individuell skalierbar in relevanten Gesellschafts- und Fachmedien über alle Geräte ausgeliefert werden können. Zu den Partnern von Seeding Alliance gehören mehr als 600 Publisher, darunter 200 Premium-Publisher, mit mehr als 68 Millionen Unique Usern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Advertorials können im Format True Native Advertorial gleichzeitig in mehreren Medien erscheinen. Eine Buchung kann auch über Programmatic Native erfolgen: Die Auslieferung läuft dabei vollautomatisch. Die Insights sind im Dashboard abrufbar und Anpassungen des Contents können jederzeit erfolgen. Content-Marketing-Manager können damit auch kurzfristig und in Echtzeit auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren.

Dreamteam in der 360 Grad Kommunikation: PR, Content, Native Advertising

Viele Verantwortliche in Unternehmen betrachten PR und Content Marketing noch als zwei getrennte Strategien, als Entweder-oder-Entscheidung. Für uns ergänzen sich die beiden Ansätze. Sie kommen aus derselben Quelle. Diese Quelle wird genährt aus dem, was die Analyse der Marke ergeben hat: ihre Positionierung, der Fundus an Content und Stories, Corporate Language und Tone of Voice, der Kontext, in dem sich die Marke bewegt und die Konkurrenz. Sie wird auch genährt durch eine genaue Beschreibung der Zielgruppen und ihrer Attribute wie zum Beispiel Mediennutzung oder Konsumverhalten. All das liefert den Input für den Branded Content, für die Inhalte, die dann erstellt und kommuniziert werden sollen, damit die Zielgruppen aufmerksam werden und sich mit der Marke beschäftigen. Image Building und Brand Building über Kommunikation sind die Stichworte.

Die Maßnahmen und das Brand Storytelling brauchen nach der fundierten Marken-Analyse eine Strategie, bei der die Adressaten der Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Die Umsetzung an all diesen Berührungspunkten sollte integriert, aufeinander abgestimmt erfolgen. Hier nur auf die eigenen Social-Media-Kanäle, also Owned Media, mit PR und damit Earned Media zu setzen, greift zu kurz. Besonders in der B2B-Kommunikation und da insbesondere bei Tech-Themen gibt es die Herausforderung, dass die Zahl der Medien, die über ein Thema berichten können oder wollen, sehr begrenzt ist. Selbst die spannendste Brand Story schafft es manchmal nicht, Coverage zu bekommen. Hier setzt Native Advertising an, das beste Vehikel für Content.

Native Advertising bezeichnet die automatisierte und skalierbare Distribution von werblich gekennzeichneten Inhalten. Dieser Paid Content wird vom Unternehmen erstellt und erscheint im redaktionell passenden Umfeld des Publishers und damit in einem Medium, dem die Nutzer bereits vertrauen. Die Ansprüche an den Content sind hoch: Er soll die Leser informieren, begeistern, interessieren – und keinesfalls Produktwerbung darstellen. Die Inhalte sind in sozialen Netzwerken teilbar. Die Technologie des Native Advertisings ermöglicht ein genaues Monitoring und auch Anpassungen des Contents in Echtzeit.

Partner Seeding Alliance

Wir erstellen Branded Content, der die Zielgruppe auch wirklich erreicht. Durch die Kooperation mit Seeding Alliance bauen wir den Bereich Paid Content aus. Unsere Kunden können nun ein einzelnes Advertorial oder eine Content-Kampagne mit mehreren, aufeinander abgestimmten Content-Teilen erstellen und als Paid Content buchen und distribuieren. Sie wählen zum Beispiel zwischen verschiedenen Mediengattungen, wie Wirtschaftsmedien, Special Interest Medien oder Tages- und Wochenzeitungen. Die Wahl der Medien ergibt sich aus den strategischen Vorüberlegungen zu den Zielen und Zielgruppen der Kampagne, sowie der gewünschten Reichweite und Dauer, die der Content vorgehalten werden soll. Zunächst sind Advertorials nur in deutscher Sprache möglich, eine Ausweitung des Angebots auch auf Medien aus dem europäischen Ausland in den entsprechenden Landessprachen ist geplant. Auf Wunsch können auch andere Native-Advertising-Formate erstellt und gebucht werden. Dazu gehören Text-Bild-Anzeigen, Recommendation Ads und Native Ads für Apps.

Coskun Tuna, Geschäftsführer Seeding Alliance, kommentiert: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Susanne Weller und ihrem Netzwerk. Das Advertorial ist zwar als Format nicht neu und gibt es in Print schon lange. Digital als True Native Advertorial eingesetzt kann sich seine Wirkung aber viel besser entfalten. Der Content erscheint im Layout des Mediums, ist in Social Media teilbar, skalierbar und wird vor allem von den Nutzern hervorragend angenommen. Vorausgesetzt natürlich, dass der Content zu dem Medium passt, in dem er als Advertorial erscheint.“

Mehr zu Seeding Alliance https://seeding-alliance.de

Wer mehr über Native Advertising erfahren möchte, kann beim Native Ads Camp am 19. April 2018 in Köln mit den Experten zusammenkommen. Noch gibt es Karten … http://nativeadscamp.com

 

BMEL: Kommunikationskonzept für Förderprogramm zum Agrarexport

In Deutschland existieren viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Agrar- und Ernährungswirtschaft, die eine Vielfalt von Produkten mit hoher Qualität erzeugen. Diesen Unternehmen ist es in der Regel ohne fachliche und zum Teil auch ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich, sich das große, ungenutzte Potenzial auf den Absatzmärkten im Ausland zu erschließen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, kurz: BMEL, hat daher im Jahr 2010 ein Agrarexportförderprogramm gestartet, um die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft in ihren Außenwirtschaftsaktivitäten zur Sicherung bestehender und Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland zu unterstützen und um langfristig Arbeitsplätze – insbesondere im ländlichen Raum – zu erhalten und neue zu schaffen. Das Programm soll sicherstellen, dass grundsätzlich alle, insbesondere aber KMU, erreicht werden und gleichermaßen Zugang zu den Maßnahmen und damit zu einer zielführenden Markterschließung haben.

Im Jahr 2017 hat das BMEL die COMMIT GmbH (http://www.commit-group.com) und in deren Auftrag Weller Media, Susanne Weller, mit einer Analyse des Programms beauftragt. Ziel war herauszufinden, ob die Kommunikation der angebotenen Maßnahmen tatsächlich die KMU und Verbände erreicht, so dass sie theoretisch wahrgenommen werden könnten. Dazu kamen inhaltliche Fragestellungen: Werden die Bedürfnisse und Ansprüche der KMU an das Förderprogramm erfüllt? Unterstützt das Programm dabei, tatsächlich neue Märkte zu erschließen? Um Antworten zu erhalten, haben Susanne Weller, Gerrit Schmitter und Aaron Röschke (beide COMMIT GmbH) ein mehrstufiges Konzept entworfen, das sich in die drei Bereiche Analyse, Strategie, Umsetzung gliedert. Für die analytische Untersuchung hat das Team eine quantitative und qualitative Umfrage entwickelt und durchgeführt. Die Erkenntnisse aus dieser Analyse bildeten die Basis für die strategischen Empfehlungen der Kommunikation aus der ein optimierter Maßnahmenkatalog resultiert, der die analogen und digitalen Berührungspunkte der KMU mit dem Förderprogramm besser abbildet.

Der neue Audio-Boom – Teil 1

Das Gehör lässt sich nicht abschalten. Innerhalb von Sekundenbruchteilen lösen wenige Noten eines Songs, Bruchstücke eines Wortes Emotionen in uns aus. Auch Werbetreibende wissen um diese Kraft. Die erste Audio-Anzeige lief bereits 1922 im Radio. In diesem Jahrtausend sorgen neue Geräte und Technologien dafür, dass wir alle Arten von Audio-Content mobil und wann und wo wir wollen konsumieren können.

Ob Podcast, Radio per Internet, UKW oder DAB+, Streamingdienste, sprachgesteuerte Software oder Unternehmen, die Audio Branding für die eigene akustische Präsentation nutzen: Sprache und Audio-Content ist in unserem Alltag immer präsenter. Gute Zeiten für Storytelling und Marketing also. Doch welche Möglichkeiten gibt es für Werbetreibende, den Boom von Audio zu nutzen und ihre Zielgruppen noch stärker – im wahrsten Sinne des Wortes – anzusprechen?

Das ist der erste Teil der zweiteiligen Serie „Der neue Audio-Boom“. Im zweiten Teil sind die Themen unter anderem: Radio wird Audio, sprechende Werbung, Programmatic Audio und Audio Branding. Eine kurze Version des Artikels ist in der Printausgabe 5 / 2017 von LEAD digital, dem Fachmagazin für Digital Business, erschienen.

Das Podcast-Fieber

Als Spiegel Online im März 2017 den Podcast „Stimmenfang“ veröffentlichte, hatte niemand mit dem Erfolg gerechnet. Bereits der 90-Sekündige Trailer landete binnen 48 Stunden auf Platz 1 der Podcast-Charts bei iTunes. In den großen deutschen Verlagshäusern gehören Podcasts bisher nicht zum Repertoire. Matthias Streitz, Mitglied der Chefredaktion bei Spiegel Online und Editorial Chief in Product, verrät: „Wir haben schon lange mit einem Podcast geliebäugelt. Mit einem Podcast erreichen wir unser Publikum in einer ganz anderen Nutzungssituation, als Spiegel Online es kann, sei es mobil oder zum Beispiel zu Hause in der Küche. Deswegen ist für uns ist der gesamte Bereich Audio und Podcasts strategisch interessant.“ Stimmenfang“ ist ein 15-minütiges Format und wird von einer Werbebotschaft begleitet, die zu Beginn von der Moderation eingesprochen wird. Bei weiteren Podcasts und längeren Formaten ist Spiegel Online offen für andere Arten der Werbeplatzierung an anderen Stellen. Weiterlesen

Glückwunsch zu 10 Jahren department one

Alexander Herweg ist seit 2013 Managing Director von department one, einem Unternehmen für CRM-Lösungen. Seit 2014 habe ich das Vergnügen, department one mit der Entwicklung von Content und dem Einsatz von Content Marketing zu unterstützen. Heute vor 10 Jahren wurde der Grundstein für department one gelegt. Ein guter Anlass für drei Fragen an Alexander Herweg zum 10-jährigen Geburtstag.

Alexander, department one feiert jetzt 10-jähriges Bestehen. Was ist das Geheimnis eures Erfolgs?

Alexander Herweg: “Vermutlich das, dass wir keine Geheimnisse haben: Wir arbeiten transparent, schnell und super flexibel. Deswegen sind viele Kunden über Jahre hinweg bei uns, zum Beispiel ABInBeV und Ferrero. Sie wissen, dass sie sich auf uns als Partner verlassen können und dass wir ihre Anliegen genauso ernst und wichtig nehmen, wie sie selbst. In den Geschäftsbeziehungen ist das Vertrauen auf Basis von guten Erfahrungen gewachsen. Das gibt uns als Team eine Bestätigung, dass wir das Richtige tun.

Heißt das, ihr habt euren Kurs in den letzten Jahren nicht geändert?

Alexander Herweg: “Wir sind gut in modularen Lösungen für CRM, Customer Relationship Management, und wir bieten Technologie, Know-how und Kreativität. Diesen Dreiklang verfeinern wir seit 10 Jahren und integrieren neue Technik und Methoden. Wir versuchen, wirklich am Puls der Zeit zu sein und setzen auf Design Thinking und Innovationsworkshops inhouse für unsere Teams. Vor 10 Jahren waren wir eine der ersten Agenturen, die mit einer Plattform für Marketinglösungen arbeitete. Das hat unseren eigenen Anspruch geprägt.

Den Kurs haben wir also beibehalten – und wir haben dazu die Flotte aufgerüstet und immer weiter optimiert. Die Plattform für CRM ist und bleibt indes unser Mutterschiff, auf das wir stolz sind.”

Was steht für die nächsten drei Jahre auf Deiner persönlichen Wunschliste für department one?

Alexander Herweg: “Ganz ehrlich gesagt: Noch mehr vom Guten. In den Teams entstehen brillante Ideen. Meine Aufgabe ist es, diese Visionen mit der Realität in Einklang zu bringen und daraus tragfähige, auf die Anforderungen von Kunden zugeschnittene Konzepte zu formulieren. Diese Mischung aus Innovationsfähigkeit und Dienstleistungsorientierung können wir bereits gut. Mein Wunsch wäre, die Teams noch weiter auszubauen, so dass wir noch mehr Wissen an einen Tisch bringen können. Ansonsten bin ich gerade sehr zufrieden.”

Smart Future

Ein paar persönliche Worte zum Start dieses Blogs

Als ich zum Ende meines Studiums ein terminologisches Wörterbuch Deutsch-Französisch über Fischereiwesen in der Nordsee anmeldete, lachte mein Professor: „Du musst die Begriffe definieren, in Kontext und Hierarchie bringen, das geht bei dem Thema nicht“.

Ich schrieb das Wörterbuch und fing an, Kommunikation und Sprache zu zerlegen, setzte mich mit Linguistik, Sprachwissenschaft und mit der Technologie zum Management von Terminologie auseinander. Meine neuen Lieblingsthemen waren Recherche, Analyse von Kommunikationsstrukturen und Sprache, Semantik, Kontext, Definitionen, Wortfelder.

Strategisches Storytelling

Die Faszination vom Sortieren und Zerlegen von Sprache und Kommunikation ist geblieben. Wenn ich heute Artikel schreibe oder für Unternehmen mit dem Auftrag arbeite, den Content zu suchen, in Form zu bringen und über die passenden Kanäle zu verbreiten (Stichwort: Content Hub) oder Themen und Personen bekannt zu machen, macht mir das so viel Spaß, wie damals meine Diplomarbeit. Anders als im Privaten, wo Sprache und Kommunikation durchaus Wellness- und Wohlfühlzwecke erfüllen kann und nicht nur zum puren Informationsaustausch dient, kann Reden aus Gründen des Selbstzwecks bei Unternehmen schnell dazu führen, dass keiner mehr zuhört, weil die Relevanz fehlt.

Heute ist es zugleich einfacher und schwieriger, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die man ansprechen möchte. Einfacher, weil in der digitalen Welt neue Räume entstanden sind, in denen man ins Gespräch kommen kann und Technologien die Wege dorthin ebnen. Schwieriger, weil so viel an Content produziert wird, dass es in diesen Räumen sehr laut geworden ist und man gute Argumente braucht, um sich darin Gehör zu verschaffen.

Hier ist im Vorteil, wer stimmig und strategisch kommuniziert. Ein Corporate Image entsteht in den Augen und im Kopf der anderen. Eine Marke, ob Person, Produkt oder Unternehmen, kann mit dem Markenkern, der Positionierung und allen anderen strategischen Entscheidungen die Weichen stellen, dass das Image nach Wunsch entsteht. Die passenden Bilder, die passende Corporate Language und die passenden Geschichten, schaffen die optimalen Voraussetzungen für Kommunikation mit Ziel und Zweck.

Der Kontext entscheidet

Selbst wer bis jetzt alles richtig gemacht hat muss noch die Herausforderung bewältigen, die Logistik des Contents zu meistern und den Kontext herstellen. Es klingt wie ein Marketing-Hülse, ist aber dennoch richtig: Der Kontext des Empfängers entscheidet darüber, ob eine Botschaft, eine Geschichte, ankommt und wie sie wirkt. Der ganze Kosmos um Content, SEO, Storytelling dreht sich um die richtigen Worte und Bilder, die zum richtigen Zeitpunkt die richtige Person erreichen. Das ist spannend, komplex und zum Teil planbar.

Auf in die Smart Future

Smart Future ist das, worum es in diesem Blog gehen wird. Sensoren sind die Synapsen der Technik. Wer sind die Baumeister unserer smarten Zukunft, wie geht das, wie erfolgt Kommunikation zwischen Maschinen untereinander und mit Menschen, wie wirken Wörter überhaupt, was ist Priming, wieso ist interkulturelle Kommunikation so schwierig? Das sind die Themen, die mich derzeit beschäftigen und über die ich hier im Blog berichten werde. Gespräche darüber, Anregungen und Inspirationen sind willkommen.