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DIY Urban Farming mit Hydroponics und Aquaponics

Das 21 Jahrhundert ist das Jahrhundert der Städte. Schon jetzt siedeln mehr Menschen in urbanen Räumen, als je zuvor. Für das Jahr 2050 prognostizieren die Vereinten Nationen eine Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen, von denen rund zwei Drittel in städtischen Agglomerationen und Megacities leben werden. Wie gelingt die Transformation zur Stadt der Zukunft? Eine der wichtigsten Fragen: Wie werden neun Milliarden Menschen satt? Die Meere sind nahezu leergefischt, der Klimawandel bedroht die Ernten. Landwirtschaft braucht Fläche, riesige horizontale Felder, gute Böden und genug Wasser für ertragreiche Ernten. Die Anbauflächen konkurrieren zwischen Nahrung, Tierfutter, Treibstoff. Durch wachsende Städte gehen weitere Quadratkilometer des Bodens verloren. Woher kommen die Vitamine, Mineralstoffe und das Wasser? Welche Lösungen liefern Konzepte für Urban Farming und die Kombination von Tech und kreativen, neuen Denkansätzen? Diese Fragen hatte ich im Kopf, als ich an einem strahlend-schönen Sommertag in Tel Aviv auf ein Dach stieg, um Neuland zu entdecken.

Urban Farming Wonderland

„Green in the City“, ein Zusammenschluss des Unternehmens LivinGreen und des ältesten und größten Shoppingcenters von Tel Aviv, dem Dizengoff Center, hatte mich eingeladen, ihre Rooftop-Farm zu besichtigen. Ich recherchierte gerade zur Fortsetzung meines Artikels über Smart Cities unter dem Aspekt Green Cities und war sicher, im SiliconWadi Tel Aviv Input zu finden.

(c) Susanne Weller – Blick auf Dizengoff Tower, Tel Aviv

Auf dem Dach des Dizengoff Center, im vierten Stock, wo bei uns vermutlich ein riesiger Betonparkplatz wäre, hat „Green in the City“ einen funktionalen Showroom für Outdoor-Urban-Farming-Anlagen angelegt, den ich mir angucken konnte. Unter Netzen zum Schutz vor der Sonne stehen hier auf rund 500m2 die Träume jedes Urban Farmers: Vertical Farming Systeme mit Aquaponic, Hypdroponic, einer Kompostieranlage für das eigene Biogas – und einem Bienenstock. Pro Monat werden 15.000 einzelne Varianten von Gemüse und Früchten geerntet, darunter Auberginen, Bananen, zig Salatsorten, Tomaten, Basilikum, Salbei, Minze und Wassermelonen. All das ohne Erde, ohne Saatgut, ohne Pestizide, mit nur zehn Minuten Pflege in der Woche. Die Erntefläche beträgt das Vierfache von der Bodenfläche, alles wächst vier bis acht Mal schneller als im Boden, die Systeme wachsen in die Höhe statt in die Fläche. Wie geht das?

Hydroponic: Die erdenfreie Pflanzenzucht

Mit dem Hydroponic System erfolgt der Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst komplett ohne Samen und ohne Erde. Stattdessen werden die Pflanzen in Nährstofflösungen in Wasser kultiviert. Bei der so genannten Deep Water Culture (DWC) schwimmen die Setzlinge in nach unten offenen Plastiktrichtern, die zur Stabilisierung meist in Styroporplatten in flachen Becken stehen. Die Wurzeln hängen komplett im Wasser. Sie brauchen neben der Nährstofflösung auch Sauerstoff, der separat zugeführt wird. Durch die Bewegung des Wassers wird das Wachstum noch mal beschleunigt. Durch übereinander gestapelte Becken vergrößert sich Grundfläche für den Anbau um ein Vielfaches. Alternativ werden die Pflanzen in Löcher – mit oder ohne Plastiktrichter – in oft vertikal angeordnete Röhrensysteme gesteckt (Nutrient Film Technique). Die Nährlösung fließt durch die Kanäle. Die Wurzeln liegen nur zum Teil im Wasser, der andere Teil steht im luftgefüllten Bereich der Röhre. Das System ist leicht und auch ohne agrarwissenschaftliche und technische Ausbildung zu bedienen. Die Nährstofflösungen sind genau berechnet. Eine Art im Wasser hängendes Thermometer zeigt den Stand des Nährstoffgehalts an, so dass die Dosierung beim Nachfüllen exakt getroffen wird.

Aquaponic: City-Fische helfen bei der Bewirtschaftung

Bei Aquaponic teilen sich Fische und Pflanzen ein Behältnis. Fischzucht und Hydroponic kommen hier also zusammen, „Hydroponic mit Fisch“ wird Aquaponic deswegen auch oft genannt. Je nach Fischart kann man die Fische essen. Karpfen sind da sehr beliebt. Der Wasser-Dünger für die Pflanzen entsteht durch die Ausscheidungen der Fische und den Bakterien der Nährstofflösung im Wasser. Hier braucht man mehr Kenntnis für die Handhabung, Fehler in der Dosierung des Fischfutters dürfen nicht passieren, dann gehen entweder die Pflanzen ein oder die Fische.

Die Systeme sind nicht neu, Hydrokultur wird schon lange in der Pflanzenzucht eingesetzt und mit Aquaponic werden seit 2.000 Jahren in China die Reisfelder bewirtschaftet. Neu ist, dass die Produktion und Ernte von agrarwirtschaftlichen Produkten wie Salat, Gemüse, Früchte und auch Fischen in großen Mengen und auch zur kommerziellen Nutzung durch Hydroponic in die Städte einzieht.

Vertical Farming: Ertragreiche Turbo-Landwirtschaft auf kleinem Raum

Hydroponic – ob mit oder ohne Fisch – ist perfekt für die Stadt: Einer der größten Vorteile des Systems ist die Unabhängigkeit vom Ort und von herkömmlichen Pflanz- und Erntezeiten. Außerdem bietet Hydroponic bisher die einzige Möglichkeit, schnell und ertragreich und mit wenig Know-how über Agrarwirtschaft, auf kleinem Platz große Mengen pflegeleicht zu produzieren und das bei totaler Kontrolle über die Nährstoffe und ohne Pestizide. Das System fügt sich ideal in die Kreislaufwirtschaft ein. Kein Abfall, keine Emissionen, keine Transportwege in LKW zu (Super)-Märkten, kein Saatgut, das vielleicht doch Gentechnik enthält, die man ablehnt. Endlich ein gutes Gewissen für den Green Footprint? In Tel Aviv herrschen Idealbedingungen für Outdoor Hydroponic: Die Anlagen müssen nicht vor Frost oder wochenlangem Regen geschützt werden. Der Strom kommt aus Solarzellen. In unseren Breiten würden wir eher geschlossene Indoor-Anlagen aufstellen (müssen). Die gibt es auch, dazu mehr im zweiten Teil des Artikels. Am Stromverbrauch kommt Hydroponic zunächst einmal nicht vorbei, da sind der Nachhaltigkeit Grenzen gesetzt.

Meine Begeisterung für den Acker in der Stadt, für Autarkie und Unabhängigkeit in der Produktion von gesundem Food durch Urban Farming teilen längst nicht alle Menschen. Vielen trauen der Nährstofflösung genauso wenig, wie der Gentechnik, sind der Meinung, dass Gemüse und Früchte ohne Berührung mit Erde nicht die gleichen Nährstoffe enthalten können, wie die mit Erdkontakt. Dass Wetter zum guten und gesunden Gedeihen wichtig ist und mein Traum von Wohnhäusern der Zukunft mit hauseigenem Hydroponic-Schrank und dem verfügbaren, frischen Gemüsesnack wann immer ich will nicht gesund ist, weil der Snack zu viel Retorte und zu wenig gute Natur beinhaltet. Geschmacklich konnte ich jedenfalls keinen Unterschied zum Salat vom Markt feststellen.

Die Konzepte für Vertical Farming in der Stadt stehen am Anfang. Wenn Ackerflächen zu einem knappen Gut werden, kann Urban Farming, eine Landwirtschaft in der Stadt, für die urbane Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln, mit Vitaminen und Mineralstoffen, eine wichtige Rolle spielen und die Zukunft der Landwirtschaft mit prägen.

„Green in the City“ Tel Aviv: Workshops, Kochkurse und auch für Kinder 

„Green in the City“ zeigt die verschiedenen Systeme nicht nur, man kann sie auch benutzen. Regelmäßig finden Workshops und Kochkurse mit den Erträgen aus und auf der Dach-Produktion statt. Termine und weitere Informationen: https://www.yarok-bair.co.il/urban-farming-workshop-en #

Wie geht es weiter?

Teil 2 des Artikels beschreibt Indoor Hydroponics und Home Hydroponics: Wie funktioniert die Technologie, welche Voraussetzungen gilt es zu beachten, welches Wissen braucht man?

Das ist der Auftakt zu einer Artikelreihe über die neuen Erfindungen und Produkte für unsere Welt von morgen. Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und ökologischer Konsum: Die Begriffe sind integraler Bestandteil aller Konzepte, die wir vorstellen. Sie mögen verstaubt klingen, aber die Haltung, für die sie stehen, ist wichtiger denn je. Sie geben die Ziele vor für Unternehmer.innen und Wissenschaftler.innen weltweit und aus allen Bereichen, die mit altem Wissen und neuem Denken die Welt umbauen.

Wir zeigen, wie spannend und faszinierend die Ergebnisse sind. Wenn zum Beispiel aus Algen und Pilzen Materialien werden oder Urban Farming, Food Tech, eMobility und Shared Eonomy die Logistik und unsere Mobilität verändern. Und letztendlich, welche Produkte uns mit gutem Design, transparenter und fairer Produktion begeistern. Sie wollen jetzt direkt mehr wissen? Sprechen Sie uns an.

Randnotizen und Weiterlesen 

Der Begriff Hydroponik kommt aus dem Altgriechischen. Hydro heißt Wasser, Ponik bedeutet Arbeit.

Auf der Website maximumyield.com steht ein guter, ausführlicher Artikel zu Hydroponic

https://www.maximumyield.com/hydroponics-pros-and-cons-of-hydroponic-gardening/2/3049

Der beste Artikel zur Historie von Urban Farming und Fruitwalls im Speziellen steht auf www.lowtechmagazine.com http://www.lowtechmagazine.com/2015/12/fruit-walls-urban-farming.html

Eine von 100 – im eBook „100 Significant Women in Native Advertising 2018“

Das Native Advertising Institute hat ein eBook mit „100 Significant Women in Native Advertising 2018“ veröffentlicht. Ich freue mich sehr, als eine von diesen 100 inspirierenden Frauen genannt zu sein.

Das eBook ist am 8. März 2018 erschienen, dem internationalen Weltfrauentag. Wie jedes Jahr wird dieser Tag zum Anlass genommen Studien zu zitieren, die sich mit dem Thema Gleichberechtigung beschäftigen. Das Ergebnis ist immer das gleiche, komme die Untersuchung von der Bundesregierung, der OECD oder vom WEF (Links siehe unten): Wir haben keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt in Deutschland. Frauen verdienen weniger und sind weniger im Management vertreten, als Männer. Um nur zwei Beispiele für die Ungleichheit zu nennen.

Auch in unseren Branchen IT und Kreativwirtschaft sind Frauen in Führungspositionen noch unterrepräsentiert. Aber zumindest hat sich die Situation in den letzten Jahren verbessert. Gefühlt gibt es jetzt mehr männliche Chefs, die Frauen fördern und die Leiter für den Weg nach oben halten. Auch, wenn sie dann an ihnen vorbei klettern. Was ebenfalls zum Prozess der Gleichberechtigung gehört: Frauen merken, dass reine Frauengruppen noch lange kein Garant für Solidarität und Unterstützung sind. Das ist letztendlich gut, weil die eindimensionale Mann-Frau-Unterscheidung sowieso auf Dauer nicht das Kriterium ist, um das es uns im Management geht. Es geht um Diversity. In diesem Konzept, das jetzt langsam in die Führungsetagen sickert, ist die Gleichberechtigung als Grundeinstellung und Haltung bereits enthalten, neben Respekt, Wertschätzung und Verantwortung anderen Menschen gegenüber.

Weil es aber im Moment noch so ist, dass die beruflichen Erfolge von Männern lauter sind, als die von Frauen, ist es gut, dass Frauen auf Augenhöhe kommen, ihre Leistungen sichtbar und bekannt werden. Und deswegen sind Zusammenstellungen von „100 Significant Women in Native Advertising“ wie die vom Native Advertising Institute das richtige Zeichen zur richtigen Zeit.

(c) Native Advertising Institute – eBook „100 Significant Women in Native Advertising 2018“

In dem eBook sind aus dem Weller-Media-Netzwerk die geschätzten Kolleginnen Doris Eichmeier und Andrea Kaul dabei. http://www.eichmeier.de http://www.andrea-kaul.de

Das eBook steht unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung http://offers.nativeadvertisinginstitute.com/100-significant-women-in-native-advertising-2018

Das Native Advertising Institute hat auch einen lesenswerten Blog, alles weitere steht hier: https://nativeadvertisinginstitute.com

Mehr zum Thema:

Die Initiative „Free the Bid“ setzt sich dafür ein, dass mehr weibliche Regisseurinnen z.B. bei Werbefilmproduktionen beauftragt werden http://freethebid.com

Dazu passend der Artikel in Horizont: „Das sind die 10 besten deutschen Werbefilmregisseurinnen

Die Digital Media Women, eine Initiative, die sich für die Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen einsetzt, z.B. auf Konferenzen, Fachmedien, im Management Board https://digitalmediawomen.de 

Zwei Frauen aus Stockholm, Lina Franzon und Johanna Johansson, bauen gerade ein globales Netzwerk für weibliche Kreative auf, der Launch ist voraussichtlich im April 2018 https://www.kickstarter.com/projects/208548567/add-ad-women/description

Weiterführende Links zu den genannten Studien zur Gleichberechtigung:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, erschienen am 8. März 2018

OECD-Studie „The Pursuit of Gender Equality“, erschienen am 4. Oktober 2017

World Economic Forum, The Global Gender Gap Report 2017, erschienen am 2. November 2017

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Branded Content: Weller Media und Seeding Alliance vereinbaren strategische Partnerschaft

Native Advertising als ein optimales Vehikel für Branded Content

Kunden von Weller Media und Partnern aus dem Netzwerk können ab sofort ihre digitalen Advertorials über den Native-Advertising-Anbieter Seeding Alliance verbreiten. Die Vereinbarung umfasst die Integration und Distribution von Branded Content über die bei Seeding Alliance angebundenen Publisher.

Seeding Alliance ist ein Pionier für Native Advertising in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zu den ersten, die es ermöglicht haben, dass Content und Content-Kampagnen als gekennzeichnete Werbung, individuell skalierbar in relevanten Gesellschafts- und Fachmedien über alle Geräte ausgeliefert werden können. Zu den Partnern von Seeding Alliance gehören mehr als 600 Publisher, darunter 200 Premium-Publisher, mit mehr als 68 Millionen Unique Usern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Advertorials können im Format True Native Advertorial gleichzeitig in mehreren Medien erscheinen. Eine Buchung kann auch über Programmatic Native erfolgen: Die Auslieferung läuft dabei vollautomatisch. Die Insights sind im Dashboard abrufbar und Anpassungen des Contents können jederzeit erfolgen. Content-Marketing-Manager können damit auch kurzfristig und in Echtzeit auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren.

Dreamteam in der 360 Grad Kommunikation: PR, Content, Native Advertising

Viele Verantwortliche in Unternehmen betrachten PR und Content Marketing noch als zwei getrennte Strategien, als Entweder-oder-Entscheidung. Für uns ergänzen sich die beiden Ansätze. Sie kommen aus derselben Quelle. Diese Quelle wird genährt aus dem, was die Analyse der Marke ergeben hat: ihre Positionierung, der Fundus an Content und Stories, Corporate Language und Tone of Voice, der Kontext, in dem sich die Marke bewegt und die Konkurrenz. Sie wird auch genährt durch eine genaue Beschreibung der Zielgruppen und ihrer Attribute wie zum Beispiel Mediennutzung oder Konsumverhalten. All das liefert den Input für den Branded Content, für die Inhalte, die dann erstellt und kommuniziert werden sollen, damit die Zielgruppen aufmerksam werden und sich mit der Marke beschäftigen. Image Building und Brand Building über Kommunikation sind die Stichworte.

Die Maßnahmen und das Brand Storytelling brauchen nach der fundierten Marken-Analyse eine Strategie, bei der die Adressaten der Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Die Umsetzung an all diesen Berührungspunkten sollte integriert, aufeinander abgestimmt erfolgen. Hier nur auf die eigenen Social-Media-Kanäle, also Owned Media, mit PR und damit Earned Media zu setzen, greift zu kurz. Besonders in der B2B-Kommunikation und da insbesondere bei Tech-Themen gibt es die Herausforderung, dass die Zahl der Medien, die über ein Thema berichten können oder wollen, sehr begrenzt ist. Selbst die spannendste Brand Story schafft es manchmal nicht, Coverage zu bekommen. Hier setzt Native Advertising an, das beste Vehikel für Content.

Native Advertising bezeichnet die automatisierte und skalierbare Distribution von werblich gekennzeichneten Inhalten. Dieser Paid Content wird vom Unternehmen erstellt und erscheint im redaktionell passenden Umfeld des Publishers und damit in einem Medium, dem die Nutzer bereits vertrauen. Die Ansprüche an den Content sind hoch: Er soll die Leser informieren, begeistern, interessieren – und keinesfalls Produktwerbung darstellen. Die Inhalte sind in sozialen Netzwerken teilbar. Die Technologie des Native Advertisings ermöglicht ein genaues Monitoring und auch Anpassungen des Contents in Echtzeit.

Partner Seeding Alliance

Wir erstellen Branded Content, der die Zielgruppe auch wirklich erreicht. Durch die Kooperation mit Seeding Alliance bauen wir den Bereich Paid Content aus. Unsere Kunden können nun ein einzelnes Advertorial oder eine Content-Kampagne mit mehreren, aufeinander abgestimmten Content-Teilen erstellen und als Paid Content buchen und distribuieren. Sie wählen zum Beispiel zwischen verschiedenen Mediengattungen, wie Wirtschaftsmedien, Special Interest Medien oder Tages- und Wochenzeitungen. Die Wahl der Medien ergibt sich aus den strategischen Vorüberlegungen zu den Zielen und Zielgruppen der Kampagne, sowie der gewünschten Reichweite und Dauer, die der Content vorgehalten werden soll. Zunächst sind Advertorials nur in deutscher Sprache möglich, eine Ausweitung des Angebots auch auf Medien aus dem europäischen Ausland in den entsprechenden Landessprachen ist geplant. Auf Wunsch können auch andere Native-Advertising-Formate erstellt und gebucht werden. Dazu gehören Text-Bild-Anzeigen, Recommendation Ads und Native Ads für Apps.

Coskun Tuna, Geschäftsführer Seeding Alliance, kommentiert: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Susanne Weller und ihrem Netzwerk. Das Advertorial ist zwar als Format nicht neu und gibt es in Print schon lange. Digital als True Native Advertorial eingesetzt kann sich seine Wirkung aber viel besser entfalten. Der Content erscheint im Layout des Mediums, ist in Social Media teilbar, skalierbar und wird vor allem von den Nutzern hervorragend angenommen. Vorausgesetzt natürlich, dass der Content zu dem Medium passt, in dem er als Advertorial erscheint.“

Mehr zu Seeding Alliance https://seeding-alliance.de

Wer mehr über Native Advertising erfahren möchte, kann beim Native Ads Camp am 19. April 2018 in Köln mit den Experten zusammenkommen. Noch gibt es Karten … http://nativeadscamp.com

 

Native Advertising – Werbung vom Nutzer her denken

Native Advertising gilt als neuer Hoffnungsträger einer durch Adblocker und Klickmüdigkeit geprägten Onlinemarketing-Branche. Und das, obwohl viele gar nicht so genau wissen, was Native Advertising ist und wie sie es für sich nutzen können. Es gibt noch keine Standards und keine eindeutige Definition. Susanne Weller hat in LEAD digital, dem monatlichen Fachmagazin für Digital Business, über das Experimentierfeld Native Advertising geschrieben. Drei Beispiele zeigen, was Werbungtreibende jenseits klassischer Bannerschaltungen an neuen Möglichkeiten im Native Advertising zur Verfügung steht. Den vollständigen Artikel „Win-Win: Werbung passt sich immer besser an“ gibt es in der Printausgabe LEAD digital 6 / 2017 https://www.wuv-abo.de/lead_digital, hier ein gestraffter und gekürzter Auszug aus dem Text.

Native Advertising ist ein inhaltlicher Richtungswechsel und gibt einen neuen Kurs vor. Im Verhältnis zu herkömmlicher Onlinewerbung ist das Werbemittel vor allem vom Nutzer aus gedacht ist und es passt sich sowohl dem Umfeld als auch den Userinteressen exakt an. Die Fragestellung für Werbungtreibende ist: Welches Problem der Nutzer unserer Marke lösen wir? Welche Geschichte könnte die Menschen interessieren? Der Kontext des Empfängers und des Mediums bestimmen den Content und das Format der Werbung. Smart Data, das Wissen um die Zielgruppe, Kreativität und Mut bei der Werbemittelerstellung und die zielgerichtete Technologie für die Aussteuerung entscheiden darüber, wie hoch das Engagement der Nutzer mit der Marke sein wird. Weiterlesen

Architektur: So kam das Bauhaus nach Tel Aviv

Tel Aviv, gilt als die Bauhaus-Stadt schlechthin. Im Zentrum der Startup-Supercity am Mittelmeer stehen rund 4.000 Gebäude, zu einem großen Teil von Bauhaus-Architekten im International Style erbaut. Das ist mehr, als irgendwo sonst auf der Welt. 2003 erklärte die UNESCO dieses Freilichtmuseum der Architektur zum Weltkulturerbe. Das Faszinierende an diesem Ensemble sind die unterschiedlichen Handschriften der Architekten, die Stilvarianten, der gesellschaftliche Hintergrund, vor dem diese Häuser gebaut wurden, und nicht zuletzt die Kulisse: die Gartenstadt Tel Aviv, in einem heiß-feuchten Klima. Selbst wenn heute nicht mehr alle Häuser strahlendweiße Fassaden haben, manche sind braunschattiert, gräulich-pastellig, unrenoviert und unverputzt, so erkannt man doch schon auf den ersten Blick ihre stilistische Herkunft.

Bevor das Bauhaus nach Tel Aviv kam

Tel Aviv wurde 1909 gegründet. Es gab ein paar wenige Häuser, unter anderem von deutschen Templern – die auch heute noch dort stehen und einem kurz das Gefühl geben, in Bayern zu sein – ansonsten viel Dünensand, Hitze, das Mittelmeer im Westen und im Norden den Fluss HaYarkon. Meir Dizengoff, seinerzeit Bürgermeister von Tel Aviv, beauftragte 1925 den Schotten Sir Patrick Geddes damit die Stadt so zu planen, dass sie genug Platz für das erwartete Bevölkerungswachstum bietet. Geddes entwarf einen Masterplan mit breiteren Verkehrs- und schmaleren Wohnstraßen, Wohnblöcken, sozialer Infrastruktur und kurzen Wegen. Er baute Tel Aviv als Gartenstadt nach europäischem Vorbild, mit dem entscheidenden Unterschied, dass er die Grünanlagen in die Stadt integrierte. Geddes gab den Rahmen und den Grundriss vor, in dem eine neue Architektengeneration wirken sollte.

Die Bauhaus-Architekten von Tel Aviv

Bereits in den 20er Jahren sind viele der künftigen Bauhaus-Architekten Tel Avivs aus Osteuropa nach Palästina immigriert. Von dort aus gingen sie an die modernen, renommierten europäischen Architekturschulen und studierten unter anderem bei Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe am Staatlichen Bauhaus. In den 30er Jahren verließen viele von ihnen Europa endgültig. Rund zwei Dutzend ehemalige Bauhausschüler emigrierten nach Palästina. Einer der wichtigsten Vertreter der Zeit war Arieh Sharon. 1920 kam der gebürtige Pole im Alter von 20 Jahren nach Palästina. 1926 ging er ans Dessauer Bauhaus und nahm bei Walter Gropius sein Studium auf. Er absolvierte bei Hannes Meyer, in dessen Berliner Architekturbüro er parallel zum Studium bis 1931 arbeitete. 1932 verließ er Deutschland und ging nach Tel Aviv.

Anfang der 1930er Jahre schlossen sich die emigrierten europäischen Architektur-Kollegen zusammen, neben Arieh Sharon waren es unter anderem Dov Karmi, Ze´ev Rechter, Carl Rubin, Josef Neufeld, Richard Kaufmann, Genia Averbuch, Shmuel Mestechkin, Shlomo Bernstein, Munio Gitai-Weinraub und Josef Berlin. Nach dem Berliner Vorbild nannten sie ihre Architekten-Vereinigung HaChug (hebräisch für „der Ring“, so hieß das deutsche Pendant), gaben die Zeitschrift HaBinjan („Der Bau“) heraus, gewannen stetig an Einfluss und Bedeutung in der Stadt und begannen, die Mittelmeermetropole Tel Aviv zu bauen. Die Bevölkerung wuchs rasant. Den Architekten ging es um die Ästhetik der Effizienz, den Leitgedanken des Bauhauses „Form follows Function“, „Wohnen für alle“ und „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ – Maxime, die perfekt zu Zeit und Ort passten.

Wohnen für alle

Die Stadtplanung von Sir Patrick Geddes und das Klima gaben den Rahmen vor: Der Wind kommt von Westen, es ist bisweilen unerträglich heiß und es gab noch keinen Schatten durch Bäume oder Bauten. Es musste schnell gehen und so wurde mit dem Material gebaut, das da war, vorrangig mit Beton, auch Glas, aber Eisen war schwierig zu beschaffen. Die Architekten passten ihr in Europa erlerntes Handwerk und ästhetisches Empfinden den Bedingungen des Ortes an und schufen so die markanten zwei- bis dreigeschossigen Häuser mit ihren oft umlaufenden, abgerundeten Balkonen, die für Luftzirkulation sorgen. Kleine, schlitzartige Fenster verhindern das Aufheizen der Räume. Die Flachdächer dienen als Nutzfläche und abendlicher Treffpunkt der Hausgemeinschaft. LeCorbusiers Säulenprinzip ermöglicht, unter den Häusern noch einen Garten anzubauen, zusätzlich zu den Grünflächen, die der Geddes-Plan vorgesehen hatte. Schnörkellos, schlicht, geprägt von den zeitgeistigen Vorstellungen der Architekten und von unglaublich moderner Präsenz – so entstand Tel Aviv, übersetzt: „Hügel des Frühlings“.

2019 wird das Bauhaus 100 Jahre alt. Die Architekten von damals haben für wachsende Gesellschaften und nach ihren neuen Prinzipien gebaut – Motive, die heute aktueller sind denn je, wenn wir uns mit Urbanisierung, wachsenden Städten und Smart Cities beschäftigen, die derzeit für die Zukunft geplant werden. Auch hier kann und wird Architektur wieder eine entscheidene Rolle spielen und gesellschaftliche Kontexte sichtbar und erlebbar machen. In Tel Aviv lässt sich bei meist strahlendem Sonnenschein schön Eintauchen in diese faszinierende Verwobenheit von Architektur- und Gesellschaftsgeschichte.

Der Artikel ist ähnlich bei Stylemag erschienen http://www.stylemag.net/2016/10/27/architecture-so-kam-das-bauhaus-nach-tel-aviv/

Weiterführende Lektüre:

Es gibt nicht viel Literatur, die sich mit den Lebenswegen und dem Schaffen der Architekten in Tel Aviv dieser Zeit beschäftigt. Erfreuliche Ausnahme: Das gerade erschienene Buch „Kibbutz und Bauhaus- Arieh Sharon und die Moderne in Palästina“ von Wiebke Dursthoff.

 

Smart City Wien – Interview mit Mag. Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien

Wie kann der Wandel einer existierenden Stadt zu einer Smart City gelingen? Wien hat sich diese Frage schon früh gestellt. Bereits im März 2011 hat der Wiener Bürgermeister die Initiative „Smart City Wien“ ausgerufen. Seit 2014 sorgt nun Mag. Ulrike Huemer als CIO, Chief Information Officer, für die Vernetzung und Kooperation aller am Umbau beteiligten Akteure. Für sie spielt die IKT in der Smart City eine zentrale Rolle und kann „als ihr Nervensystem verstanden werden“. Susanne Weller hat nachgefragt, welche Faktoren außerdem wichtig sind.

Wien ist Vorreiter beim Umbau zur Smart City. Was ist das Erfolgsrezept?

Ulrike Huemer: „Die Smart City Rahmenstrategie ist von einem ganzheitlichen und partizipativen Ansatz geprägt. Im Unterschied zu anderen Smart City Konzepten in Europa wie auch in Asien stellt Wien nicht die Technologien in den Mittelpunkt, sondern die BewohnerInnen der Stadt und deren Nutzen. Es geht uns darum, gemeinsam mit der Bevölkerung und den Unternehmen Stadt zu entwickeln und zu gestalten. Technologie wird dazu als Mittel zum Zweck optimal eingesetzt. Es ist uns besonders wichtig, die BürgerInnen durch den Einsatz von partizipativen Methoden stärker zu aktivieren und deren Meinung und Wissen zu nutzen. Das zeigt auch der Slogan „1,8 Millionen Gehirne nutzen wir sie“.

Digitalisierung bedeutet immer auch Transformation: Wie schafft es Wien, auch nicht-digitale Menschen für die Neuerungen zu begeistern und einzubeziehen?

Ulrike Huemer: „Mir ist es wichtig, dass Digitalisierung als Thema erkannt wird, das sämtliche Lebensbereiche, wie Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Bildung, Verwaltung, Forschung etc. erfasst, beeinflusst und verändert. Diese Tatsache der Transformation bereitet den Menschen Sorgen und erzeugt Angst. Dieser Angst kann man mit Transparenz und Partizipation begegnen.
Technologieeinsatz ist wichtig und nicht mehr wegzudenken, aber man darf die Menschen und deren Anliegen dabei keinesfalls aus den Augen verlieren! Deswegen wurde z.B. die Digitale Agenda Wien, die Digitalisierungsstrategie, in einem Crowdsourcing-Projekt mit rund 1000 BürgerInnen und UnternehmerInnen entwickelt. Derzeit entsteht eine neue Stadt Wien App, die Usability wird in BürgerInnen-Workshops erarbeitet. Das sind Beispiele für Projekte, bei denen wir gemeinsam Lösungen für existierende Bedürfnisse finden.“

An welchen Berührungspunkten kommen BürgerInnen mit der Smart City Wien in Kontakt?

Ulrike Huemer: „Smart City Wien bedeutet u.a. die Stadt der kurzen Wege. Das E-Government der Stadt Wien wird so modernisiert, dass Dienstleistungen und Services uneingeschränkt online zur Verfügung stehen.
In der Seestadt Aspern – ein neuer Stadtteil für 30.000 Menschen und unser Smart City Living Lab mit einer Industry 4.0 Pilotfabrik – werden derzeit Technologien für Smart Meter, Smart Living, Data Analytics gemeinsam mit der dort lebenden Bevölkerung getestet. Diese Aktivitäten machen die Smart City sichtbar und erlebbar, sie schaffen Vertrauen.“

Woran können BürgerInnen den Mehrwert „ihrer“ Smart City Wien erkennen, was hat die Smart City Wien, was Wien nicht hatte?

Ulrike Huemer: „Die BürgerInnen erkennen Smart City Wien durch neue und transparente Möglichkeiten, an der Stadtentwicklung mitzuwirken, die Lebensqualität bleibt im gewohntem Ausmaß erhalten, die Wege werden kürzer und vor allem nutzerInnenfreundlicher und die Stadtverwaltung wird effektiver und effizienter. Darüber hinaus fördert der Technologieeinsatz den Wirtschafts- und Forschungsstandort und das schafft Arbeitsplätze. Wien wird somit in Zukunft nicht nur bekannt für Musik, Kultur und Geschichte sein, sondern als Digitale bzw. technologische Stadt wahrgenommen werden.“

Mag. Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, bei Twitter: @UlrikeHuemer

Weitere Informationen:

www.wien.gv.at

www.digitalcity.wien

www.digitaleagenda.wien

Das Interview ist Teil der losen Artikelserie zu Smart Cities. Weitere Folgen beschäftigen sich künftig mit smarter Energieversorgung, Sicherheit, IoT für Smart Cities, Konzepten und Akteuren.

 

 

Smart City: Die Stadt der Zukunft entsteht aus Sensoren

Die Zeit drängt: Laut einer Studie der UN werden 2050 rund 66 Prozent der weltweiten Bevölkerung in Städten leben – derzeit ist es gut die Hälfte. Deswegen arbeiten Architekten, Stadtplaner, IT-Experten, Politiker und Bürger gemeinsam an Visionen und Konzepten für die Stadt der Zukunft. Und so, wie Amsterdam auf Heringsgräten gebaut sein soll, St. Petersburg aus Schlamm entstand und Venedig auf Inseln steht, bilden jetzt Sensoren das Fundament für die Stadt von Morgen. Sie sind der Grundbaustein für die Smart City, die Stadt eines neuen Typs, in der Gebäude, Straßen, Gehwege und Stadtmobiliar untereinander und mit den Smartphones und Wearables der Bürger und Besucher vernetzt sind, kommunizieren und Daten in Echtzeit tauschen. Weiterlesen

Smart Future

Ein paar persönliche Worte zum Start dieses Blogs

Als ich zum Ende meines Studiums ein terminologisches Wörterbuch Deutsch-Französisch über Fischereiwesen in der Nordsee anmeldete, lachte mein Professor: „Du musst die Begriffe definieren, in Kontext und Hierarchie bringen, das geht bei dem Thema nicht“.

Ich schrieb das Wörterbuch und fing an, Kommunikation und Sprache zu zerlegen, setzte mich mit Linguistik, Sprachwissenschaft und mit der Technologie zum Management von Terminologie auseinander. Meine neuen Lieblingsthemen waren Recherche, Analyse von Kommunikationsstrukturen und Sprache, Semantik, Kontext, Definitionen, Wortfelder.

Strategisches Storytelling

Die Faszination vom Sortieren und Zerlegen von Sprache und Kommunikation ist geblieben. Wenn ich heute Artikel schreibe oder für Unternehmen mit dem Auftrag arbeite, den Content zu suchen, in Form zu bringen und über die passenden Kanäle zu verbreiten (Stichwort: Content Hub) oder Themen und Personen bekannt zu machen, macht mir das so viel Spaß, wie damals meine Diplomarbeit. Anders als im Privaten, wo Sprache und Kommunikation durchaus Wellness- und Wohlfühlzwecke erfüllen kann und nicht nur zum puren Informationsaustausch dient, kann Reden aus Gründen des Selbstzwecks bei Unternehmen schnell dazu führen, dass keiner mehr zuhört, weil die Relevanz fehlt.

Heute ist es zugleich einfacher und schwieriger, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die man ansprechen möchte. Einfacher, weil in der digitalen Welt neue Räume entstanden sind, in denen man ins Gespräch kommen kann und Technologien die Wege dorthin ebnen. Schwieriger, weil so viel an Content produziert wird, dass es in diesen Räumen sehr laut geworden ist und man gute Argumente braucht, um sich darin Gehör zu verschaffen.

Hier ist im Vorteil, wer stimmig und strategisch kommuniziert. Ein Corporate Image entsteht in den Augen und im Kopf der anderen. Eine Marke, ob Person, Produkt oder Unternehmen, kann mit dem Markenkern, der Positionierung und allen anderen strategischen Entscheidungen die Weichen stellen, dass das Image nach Wunsch entsteht. Die passenden Bilder, die passende Corporate Language und die passenden Geschichten, schaffen die optimalen Voraussetzungen für Kommunikation mit Ziel und Zweck.

Der Kontext entscheidet

Selbst wer bis jetzt alles richtig gemacht hat muss noch die Herausforderung bewältigen, die Logistik des Contents zu meistern und den Kontext herstellen. Es klingt wie ein Marketing-Hülse, ist aber dennoch richtig: Der Kontext des Empfängers entscheidet darüber, ob eine Botschaft, eine Geschichte, ankommt und wie sie wirkt. Der ganze Kosmos um Content, SEO, Storytelling dreht sich um die richtigen Worte und Bilder, die zum richtigen Zeitpunkt die richtige Person erreichen. Das ist spannend, komplex und zum Teil planbar.

Auf in die Smart Future

Smart Future ist das, worum es in diesem Blog gehen wird. Sensoren sind die Synapsen der Technik. Wer sind die Baumeister unserer smarten Zukunft, wie geht das, wie erfolgt Kommunikation zwischen Maschinen untereinander und mit Menschen, wie wirken Wörter überhaupt, was ist Priming, wieso ist interkulturelle Kommunikation so schwierig? Das sind die Themen, die mich derzeit beschäftigen und über die ich hier im Blog berichten werde. Gespräche darüber, Anregungen und Inspirationen sind willkommen.